Jungjäger Parcours

Dieses Wochenende habe ich an meiner ersten Ausbildungsveranstaltung teilgenommen. Als Vorbereitung auf die praktische Prüfung findet jährlich der sogenannte Jungjäger Parcours statt. Gedacht ist dieser Parcours als Wiederholung von Pflanzen, Tieren und Präparaten für die angehenden Jungjäger der näheren und weiteren Umgebung. Netterweise waren auch wir Anfänger eingeladen, auch wenn es für uns erst nächstes Jahr ernst wird.

Zunächst hat mich google-maps außen rum über die Felder zum Treffpunkt geschickt. Es hätte auch eine Abzweigung direkt an der Straße gegeben. Blöd. Dafür habe ich zwei Feldhasen gesehen und mein Auto ist so richtig schön dreckig geworden.

Überall auf dem Gelände standen alte, grün gekleidete Männer mit Hunden. Gefühlt auf jeden Fall. In Wirklichkeit gab es auch Frauen und grün gekleidete Männer ohne Hund. Und nach einiger Zeit auch ein paar Jungjäger, die waren meistens auch nicht alt. Ich kam mir in Jeans und schwarzer Fleece-Jacke schon ein bisschen fehl am Platz vor, bei so viel grün. Wenn ich nicht auffallen möchte brauche ich dringend grüne Kleidung. Höchstens ein Hauch orange ist wohl noch erlaubt. Gut, dass ich grün im normalen Leben so überhaupt nicht mag und schon gar nicht so ein gedecktes olivgrün.

Zum Glück habe ich schnell nach meiner Ankunft unsere Ausbilder getroffen und schonmal eine Mitstreiterin kennen gelernt. Ihr Mann ist wohl Jäger. Los ging der Parcours mit vier Jagdhornsignalen die erkannt werden sollten: Zwei Jagd-Leitsignale und zwei Tot-Signale. Die hat mir einer der Ausbilder erklärt. Merken konnte ich sie mir leider nicht. Danach gab es eine Reihe Hunde verschiedener Rassen. Es gab sogar einen Irischen Setter, ein toller Kerl mit einem sehr sympathischen Hundeführer (alter Mann in grün, ich sag ja die waren überall). Den Westfalenterrier fand ich auch besonders schick, kannte ich vorher nicht, die Rasse. Und natürlich überall Teckel. Ich mag Teckel. Und ein jagdlich geführter Border-Terrier.

Der größte Teil des Parcours bestand aus Pflanzen, Präparaten und Gegenständen, die auf der Wiese verteilt ausgestellt waren. Jedes Teil hatte eine Nummer und sollte bestimmt werden. Viel habe ich nicht erkannt. Gerade Pflanzenteile finde ich schon sehr schwierig, die kenne ich einfach nicht. Klar, Schädelknochen sind noch schwerer, aber das hatte ich nicht anders erwartet. Es wird also richtig viel zu lernen geben. Ich freu mich schon drauf.

Advertisements

Ich freue mich über deine Meinung.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s