Singvögel im Park

Bei meiner allmorgendlichen Runde durch den nahen Park hatte ich endlich einmal die Gelegenheit einige der dort allgegenwärtigen Singvögel zu fotografieren. Natürlich ist es mir nicht gelungen alle Arten auf den Sensor zu bannen, hier also die besonders zutraulichen Gesellen:

Blaumeise_Jan16_v1Blaumeise (Cyanistes caeruleus)
Die Blaumeise ist häufig in Gärten und Parkanlagen anzutreffen, obwohl ihr natürlicher Lebensraum im Laubwald ist. Besonders Eichenwälder, aber auch Eichenmischwälder zeichnen sich durch eine hohe Blaumeisenpopulation aus. Im siedlungsnahen Bereich ist die Blaumeise weit seltener als die Kohlmeise. Sie klettert sehr geschickt und Blaumeise_Jan16_v2ernährt sich hauptsächlich von Spinnen und Insekten. Blaumeisen sind Standvögel, sie bleiben den Winter über bei uns in Mitteleuropa. Sie ist dann gerne zu Gast an Vogelhäusern (siehe Foto).  Die Blaumeise ist wie alle Meisen ein Höhlenbrüter und nimmt gerne von Menschen aufgehängte Nistkästen (Meisenkästen) an, sofern die Einfluglöcher klein sind.

Rotkehlchen_Jan16Rotkehlchen (Erithacus rubecula)

Das Rotkehlchen gehört zur Familie der Fliegenschnäpper und ist bei uns fast jedem Kind bekannt. Es ist für einen kleinen Singvogel sehr zutraulich und flüchtet erst spät, zudem ist es recht häufig und auf der Roten Liste wird es als nicht gefährdet eingestuft. Rotkehlchen brüten in Halbhöhlen und Nistkästen.

Kohlmeise_Jan16.jpgKohlmeise (Parus major)

Wie die Blaumeise ist die Kohlmeise ein Singvogel aus der Familie der Meisen. Sie lebt in Laubmischwäldern und Streuobstwiesen, sowie Gärten und Parkanlagen. Ich konnte schon jetzt ihren Gesang hören, ein helles „Tsi-da, tsi-da“. Die meisten Kohlmeisen sind Standvögel, je nach Witterung können sie aber auch in gemäßigtere Gebiete abstreichen. Sie führen monogame Saisonehen und brüten ab März bis etwa Juni. Kohlmeisen sind wie Blaumeisen Höhlenbrüter.

Grünspecht_Jan16Grünspecht (Picus viridis)

Der Grünspecht gehört, wie der Name schon sagt zu der Familie der Spechte. Er lebt in Streuobstwiesen, Gärten, Parks, an Waldrändern und in lichten Feldgehölzen. Grünspechte haben häufig über den Tag verteilt gewisse Routinen, dass macht ihr Auftauchen berechenbar. Den Specht auf dem Foto beobachte ich jeden Morgen zur gleichen Zeit an der gleichen Stelle. Häufig sitzt er auch, was für Grünspechte typisch ist, am Boden und fängt dort vermutlich Ameisen. Wegen des Ameisen pickens auf  dem Boden kennt man den Grünspecht auch als Erdspecht oder Grasspecht. 2014 kürte NABU den Grünspecht zum Vogel des Jahres.

Sperling_Jan16Haussperling (Passer domesticus)

Den Haussperling oder Spatz  ist nahezu auf der ganzen Welt anzutreffen (Ausnahme Afrika) und ein ausgesprochener Kulturfolger. Er ernährt sich von Sämereien und einigen wenigen Insekten, nur die Jungvögel werden ausschließlich mit Raupen gefüttert. Spatzen leben in einer lebenslangen Dauerehe, werden aber selten älter als drei Jahre. Ihre Nester sind wohl ursprünglich kugelförmige Freinester gewesen, heute nisten Sperlinge an allen möglichen Stelle, von den Dachsparren bis zum Storchennest.

 

Advertisements

Ich freue mich über deine Meinung.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s