Mein Hund

Bullet_1.jpgSicher fragst du dich schon, wann ich endlich mal damit rausrücke was für einen Hund ich führe, immerhin kommt der Hund ja in meinem Blog-Titel vor. Und ja, es ist ein Jagdhund, ein Vorsteher um genau zu sein. Nein, kein deutscher, ein ungarischer, ein Magyar Vizsla. Genauer ein Rövidszörü Magyar Vizsla, also ein Ungarisch Kurzhaar. Die gesammelten Vorstehhunde werde ich bei Gelegenheit auch mal in einem Post zusammenfassen, die fehlen nämlich noch bei den Jagdhunderassen.

Bullet ist ein vierjähriger Rüde und ein totaler Quatschkopf. Bisher ist er nicht jagdlich gearbeitet, das wird sich aber nach dem Bestehen meiner Jägerprüfung ändern. Der Plan ist es wenigstens die Brauchbarkeitsprüfung mit ihm abzulegen. Bisher haben wir lediglich ein bisschen apportieren geübt, aber keinesfalls ernsthaft am Apport gearbeitet. Bullet_2

Als ich ihn angeschafft haben, war eines der häufigsten Kommentare: „Der hat ja bestimmt einen irren Jagdtrieb, ich würde das ja nicht wollen.“ Eins kann ich dir sagen, der Jagdtrieb war bei ihm als junges Kerlchen das kleinste Problem. Im Grunde ist Bullet an Wild sehr interessiert, gleichzeitig möchte er dabei aber mit mir kooperieren, so dass er sehr gut kontrollierbar bleibt. Schlimmer war zu Beginn seine nicht vorhandene Frustrationstoleranz. Kaum mussten wir an der Ampel zwei Minuten warten, hatte ich einen schreienden, bellenden, sich windenden Welpen an der Leine, ich gemeiner Hundeführer. Heute hat er deutlich mehr Geduld, aber irgendwo warten findet er immer noch nur so mittel gut.

Bullet_3Der zweithäufigste Kommentar war übrigens: „So ein großer Hund, der muss bestimmt richtig viel laufen, da gehen Sie doch bestimmt drei bis vier Stunden am Tag mit ihm Gassi.“ Tja, eigentlich eher nicht. In der Summe sind es an normalen Tagen vielleicht maximal zwei Stunden. Klar, am Wochenende laufen wir auch mal drei Stunden durch den Wald oder übers Feld oder am Meer oder sonst wo, aber das ist eher die Ausnahme. Im schlimmsten Fall macht das den Hund auch nicht müde, sondern nur so überreizt, dass er total unruhig ist, wenn wir dann zu Hause sind. Nach müde kommt blöd. Eigentlich merke ich den Moment in dem ihm alles zu viel wird recht gut, dann wird sein Radius größer und der Gehorsam schlechter. Oft leine ich ihn dann  an und er darf den Rest des Weges eben an der Leine laufen.

Mehr Infos zur Rasse gibts beim Verein für Ungarische Vorstehhunde (VuV).

Den FCI Standard findet ihr hier.

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